Mit Prodoral®, einem patentierten Abdichtverfahren, können undichte Gasleitungen ohne größeren Aufwand repariert werden. Und vor allem:

An allen Gasentnahmestellen Entlüftungshähne einschrauben und an der tiefsten Stelle der Hauptleitung Anschlußhahn einbauen. Den Staub über alle Entlüftungshähne von oben nach unten ausblasen.

Leitung mit der Pumpe mit Prodoral® füllen. Die Pumpe wird mit Stickstoff oder Druckluft aus einem Kompressor betrieben

Nach Befüllen der Leitung an sämtlichen Gasentnahmestellen entlüften. Die gefüllte Leitung 2 Stunden unter Druck stehen lassen.

Das überschüssige Dichtmittel mit Stickstoff oder Druckluft von oben nach unten ausblasen. Anschließend von allen Gasentnahmestellen "Molche" (Schaumstoffkörper) durch die Leitung drücken, um das restliche Dichtmittel zu entfernen. Die Molche werden ebenfalls mit Stickstoff oder Druckluft durch die Leitung gedrückt.

Mit dem PRODORAL® R6-1 Gebläse Raumluft von unten nach oben durch die Leitung blasen. Die Trocknungszeit ist abhängig von der Größe der Leitung.

Die Dichtigkeitsprüfung mit 110 mbar und einer Prüfdauer von 10 min nach vorausgegangenem Temperaturausgleich gemäß DVGW-TRGI '86, Pkt. 7.1.3 durchführen. Anschließend Leitung in Betrieb nehmen.
Die Leitungen sind bei sachgemäßer Behandlung unmittelbar nach dem Entleeren gasdicht und sollen nach erfolgter Trocknung sofort wieder in Betrieb genommen werden. Die Forderungen der DIN 30 659 "Mittel zum nachträglichen Abdichten von Gewindeverbindungen in Gas-Innenleitungen" werden durch einmaliges Fluten erfüllt.
